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ENERGON

hochwärmedämmende Fassade aus Kaufmann P-Dämmständer 

UlmEnergon, das Referenzobjekt für Nachhaltigkeit.


Das Konzept des Energons zeichnet sich durch wesentlich mehr als eine zukunftsweisende Lüftungs- und Klimatisierungs-technik aus.




• Optimaler Glasflächenanteil

Auskühlung und Aufheizung eines Gebäudes müssen durch aufwändige Maßnahmen ausgeglichen werden. Deshalb beträgt der Verglasungsanteil an der Energon-Fassade optimale 44 %, vorgebaute Lamellenwände sind überflüssig, die Ausblickmöglichkeiten unbegrenzt. Vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen mechanisch betriebene, individuell steuerbare außenliegende Lichtlenkjalousien.



• Wirksame Dämmung

Die Gebäudehülle von Energon ist nahezu ohne Wärmebrücken mit den von Kaufmann entwickelten  P-Dämmständern gedämmt: 35 cm Dämmstärke in der Fassade, 20 cm unter der Gebäudegrundplatte und bis 50 cm auf dem Dach. Hinzu kommt eine moderne 3fach-Wärmeschutzverglasung für die Fenster.


• Intelligentes Stromkonzept

Ein intelligentes Beleuchtungskonzept trägt entscheidend zum Stromsparen bei. Außerdem besitzt das Energon eine 328 m2 umfassende Photovoltaikanlage, die auf der Dachfläche außerhalb des Atriumdaches installiert ist. Ergebnis: 12.000 kWh pro Jahr eigene Stromausbeute. Hinzu kommt die riesige Anlage auf der Hochgarage mit ihren 125.000 kWh jährlich; dieser Strom wird nicht selbst genutzt, sondern als Ökostrom verkauft.


 



 


Elektronische Steuerung

Eine hochmoderne Anlage zur Gebäudeautomation überwacht und regelt die verschiedenen Anlagen zur Gebäudeversorgung. Temperatur und Luftqualität im Atrium werden kontinuierlich gemessen und über Regelung des Zu-luftventilators sowie der Lüftungsklappen laufend optimiert. Die Wärmerückgewinnung wird nach Sollwertvorgaben und abhängig von den Zuluft- und Ablufttemperaturen geregelt. Wegweisendes Lüftungskonzept



• Das perfekte Lüftungssystem

Entscheidender Faktor für den nachhaltigen Gebäudebetrieb ist die Be- und Entlüftung. Das Lüftungskonzept besticht durch Intelligenz und Einfachheit. Außenluft wird durch ein breites, 28 m langes Betonrohr angesaugt. Das umgebende Erdreich wärmt bzw. kühlt die Luft vor, je nach Jahreszeit. Dann wird die Luft gefiltert, nachgeheizt bzw. nachgekühlt, eventuell befeuchtet und in das innen liegende, überdachte Atrium geführt, das als Frischluftverteiler zu den Büro- und Aufenthaltsräumen dient.





Komfortable Klimatisierung

Eine intelligente Klimaregelung mit Betonkerntemperierung sorgt für gleichmäßig angenehmes Klima in allen Jahreszeiten. In den Geschossdecken sind 350 Register aus Kunststfoffrohren einbetoniert, die von warmem bzw. kaltem Wasser durchströmt werden und wie eine Größflächenheizung bzw. -Kühlung wirken.


Temperaturspeicherung

Die Betondecken speichern die Temperaturen und schaffen ein ausgeglichenes Klima mit nur geringen Temperatur-unterschieden. Zusätzliche Kälte wird aus 40 Erdwärme-sonden geliefert, die rings um das Gebäude eingelassen sind und 100 m tief reichen. Das konstant 10 °C kühlere Erdreich nimmt Wärmeüberschüsse aus dem Gebäude auf und speichert sie, um sie im Bedarfsfall zur Vorwärmung der kalten Zuluft wieder abzugeben. Natürlich funktioniert dieser äußerst effiziente Energiespeicher auch in umgekehrter Richtung und hilft bei der Kühlung des Gebäudes.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 2. November 2009 )
 
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